FAQs
Veelgestelde vragen
 
 

Warum sollte ich mich für eine Zusammenarbeit mit Ihnen entscheiden, obwohl ich bereits eigene HR-Mitarbeiter und Buchhalter habe?

Wir haben keinen Zweifel daran, dass Ihre Mitarbeiter sehr gut ausgebildet und erfahren sind, aber wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Personalvermittlungsfirmen, Einzelpersonen und Behörden in verschiedenen Ländern Europas. Für Sie ist es daher viel einfacher, unseren Experten-Service in Anspruch zu nehmen, als sich dieses Wissen zeit- und kostenaufwändig selbst aneignen zu müssen.

Wie stark müssen Sie in unsere Prozesse involviert werden?

Wir versuchen so weit wie möglich im Hintergrund zu bleiben und kümmern uns um alles, ohne dabei großes Aufsehen zu erregen.

Was hat es für Konsequenzen wenn Ihnen Fehler unterlaufen?

Wir sind von unseren Leistungen so überzeugt, dass wir Sie – Kunde, Agentur oder Auftragnehmer – gegen jegliche Verluste versichern, die durch Fehler beim Einstellungsprozess von Mitarbeitern oder Nichtbezahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen entstehen könnten.

Wohin soll ich meine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge entrichten?

Grundsätzlich entrichten Sie Ihre Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an das Land in dem Sie arbeiten, es hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab und es gibt in diesem Prozess verschiedene Regelungen, die dabei zu beachten sind. Aus diesem Grund unterstützt TCP Personalvermittlungsfirmen und Arbeitgeber dabei, Steuern in korrekter Höhe an die richtigen Behörden zu entrichten.

Warum verhalten sich andere Dienstleister “flexibler”, wenn jemand im europäischen Ausland arbeitet?

Diese Dienstleister riskieren Ihre finanzielle Sicherheit, da sie nicht immer die richtigen Beträge an die richtigen Personen entrichten. Mit TCP war und ist immer gewährleistet, dass alle Vertragspartner im Einklang mit den Gesetzen des Heimatlandes des Arbeitgebers und den Gesetzen des Heimatlandes der Einzelperson handeln. Auf diese Weise können alle Beteiligten in der Gewissheit zusammenarbeiten, dass alle Steuern korrekt und pünktlich an die Finanzämter bezahlt werden.

Was kann schlimmstenfalls passieren?

Alle Vertragspartner werden belangt und müssen Steuern verzinst zurückzahlen. Dies kann sich auf bis zu mehreren tausend Euros belaufen (für manche Arbeitgeber kann der geforderte Betrag bis in die hunderttausende gehen). Viele Behörden gehen nach der Schuldvermutung, solange bis Ihre Unschuld bewiesen ist, d.h. Sie müssen zuerst die geforderten Steuern und Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen und können erst im Nachhinein Ihre Unschuld beweisen und Ihr Geld zurückfordern.
Wir von TCP sind uns unserer Sache jedoch so sicher, dass wir Sie gegen jegliche Strafen und Geldbußen versichern, die aus dem Vorwurf der fehlenden Compliance entstehen könnten.

Warum sollte ich in Europa arbeiten, wenn dies mit so viel Bürokratie verbunden ist?

Arbeiten in Europa kann sich für alle Beteiligten als sehr profitabel erweisen. Agenturen die Einzelpersonen an Arbeitgeber vermitteln können, haben so die Möglichkeit zu langen und erfolgreichen Geschäftsbeziehungen sowohl mit Arbeitgebern als auch mit Einzelpersonen, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Was ist ein NEN 4400-1 Zertifikat?

Hierbei handelt es sich um den nationalen Standard für Personalagenturen die Zeitarbeitnehmer stellen, sowie für Einzelpersonen und Subunternehmer, die über einen Geschäftssitz in den Niederlanden verfügen. Dieses Zertifikat dient der Abführung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Ziel dieser Norm ist es, Bußgelder für Arbeitgeber und Personalvermittlungsfirmen aufgrund von unterbezahlten Steuern an das Niederländische Finanzamt und andere Behörden zu vermeiden.

Was ist ein G-Konto?

Wenn Sie Leiharbeitnehmer oder zusätzliches Personal für eine Firma in den Niederlanden stellen, werden Sie unter Umständen vom Arbeitgeber gebeten, ein G-Konto zu eröffnen. Hierbei handelt es sich um ein eingefrorenes Konto zur Abführung von Lohn- und Mehrwertsteuern an die niederländischen Behörden. Der Empfänger überweist die geschätzte Summe auf Ihr G-Konto und Sie können damit die Lohn- und Mehrwertsteuern entrichten. Wenn Sie diese Zahlungen nicht leisten, ist das Finanzamt nicht in der Lage, den Empfänger für die auf dem G-Konto hinterlegte Summe haftbar zu machen.

Was ist eine BV?

Eine BV ist ein privates haftungsbeschränktes Unternehmen, zu Niederländisch eine Besloten Vennootschap met beperkte aansprakelijkheid, vergleichbar mit einer GmbH in Deutschland. Eine BV hat eine Rechtsform und das Eigenkapital ist in Anteile aufgeteilt.

Was ist ein Jaaropgave?

Dies ist ein Jahresabschluss in den Niederlanden, den Einzelpersonen von ihrem Arbeitgeber am Ende des Steuerjahres erhalten. Die Bescheinigung zeigt wie viel eine Einzelperson vom Arbeitgeber verdient hat und wie viele Steuern der Arbeitgeber vom Lohn an das Finanzamt abgeführt hat, vergleichbar mit der jährlichen Lohnsteuerbescheinigung in Deutschland.

Warum kann ich nicht mein eigenes Unternehmen für die Arbeit im Ausland nutzen?

In den Niederlanden. Das ist durchaus möglich, so lange Sie Ihr Unternehmen beim jeweiligen Finanzamt vor Ort anmelden, damit auch im Ausland Steuern abgeführt werden können. Sobald dies erledigt ist, kann Ihr Unternehmen in Ihrem Auftrag eine AI mit Ihnen als Arbeitnehmer beantragen. Anschließend muss eine Lohnabrechnung für Ihr Heimatland und für das Land erstellt werden, in dem Sie derzeit arbeiten, d.h. Sie entrichten Steuern an das Land in dem Sie arbeiten, sowie alle weiteren Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge, die sonst auch in Ihrem Heimatland anfallen würden.

Was ist der 30% - Steuerfreibetrag?

Hierbei handelt es sich um einen speziellen Anreiz seitens der Niederlande für Arbeitnehmer, die über ein spezifisches Fachwissen verfügen, dass auf dem niederländischen Arbeitsmarkt nicht oder nur kaum vorhanden ist.
Die ersten 30% Ihres Einkommens sind damit von der Steuer an die Niederlande befreit, wobei die Sozialabgaben davon unberührt bleiben.

Bin ich AI berechtigt?

In den Niederlanden. Vorausgesetzt Sie sind Großbritannien angestellt, kann Ihr Arbeitgeber eine AI für Sie beantragen, was dann vom HMRC genehmigt werden muss.

Was ist die 183-Tage-Regelung?

In den Niederlanden. Diese Regelung wurde für projektbasierte Einsätze geschaffen. Sie ermöglicht es haftungsbeschränktem Unternehmen, einen Arbeitnehmer zu einem Kunden ins Ausland zu senden und dort zeitlich begrenzt zu arbeiten. So lange sich der Arbeitnehmer nicht länger als 183 Tage im Ausland aufhält, müssen keine Steuern an dieses Land einbehalten werden. Es muss jedoch strikt darauf geachtet werden, dass dieser Arbeitnehmer für keinen weiteren Auftraggeber vor Ort arbeitet, auch nicht über eine dritte Partei wie etwa eine Agentur.

Was ist eine SECO Lizenz?

Um in der Schweiz in der Personalvermittlungsbranche tätig zu sein, ist eine spezielle Lizenz erforderlich. Abgesehen von den Gebühren in Höhe von ein paar Tausend Schweizer Franken, benötigen Sie einen Aufenthaltsnachweis für die Schweiz, sowie einen Zahlungsnachweis über geleistete Pflichtabgaben und die fachliche Qualifikation, um als Personalvermittler arbeiten zu können. Sobald seitens der Behörden alle Anforderungen erfüllt sind, erhalten Sie ein „Autorisation de pratiquer le placement privé“ – Zertifikat. Ohne dieses Zertifikat ist das Vermitteln von neuen Mitarbeitern in der Schweiz illegal und Unternehmen, die mit nichtzertifizierten Personalvermittlungsfirmen zusammenarbeiten, werden mit einer Geldstrafe belegt.

Was bedeutet Scheinselbstständigkeit?

in Belgien. Ein Mitarbeiter der offiziell als Selbstständiger registriert ist, sich jedoch in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis befindet, gilt als scheinselbstständig. Man spricht dann von einer verschleierten Beschäftigung, die schwere Strafen nach sich ziehen kann.

Was ist eine BVBA?

in Belgien. Eine Besloten vennootschap met beperkte aansprakelijkheid oder eine Société Privée a Responsibilité Limitée (SPRL) ist die belgische Version einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Was ist eine Interim-Lizenz?

in Belgien. Zeitarbeit ist eine Form von Personalbereitstellung. Der Mitarbeiter wird von der Zeitarbeitsfirma eingestellt, ist aber beim Kundenunternehmen vor Ort tätig.
Zeitarbeitnehmer werden zwar nicht direkt vom Unternehmen für das sie arbeiten, eingestellt, sie verfügen jedoch über dieselben Rechte wie alle anderen Angestellten des Unternehmens in Bezug auf das Gehalt, Arbeitszeit, Unfallversicherung und Sozialleistungen.

 
 
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